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	<title>theater &#8211; KOLLEGSGESCHICHTEN</title>
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	<description>Geschichten vom Kolleg Sankt Blasien</description>
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	<title>theater &#8211; KOLLEGSGESCHICHTEN</title>
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		<title>&#8222;Das Kolleg hat mein späteres Leben entscheidend beeinflusst.&#8220;</title>
		<link>https://kollegsgeschichten.de/1949/das-kolleg-hat-mein-spaeteres-leben-entscheidend-beeinflusst-heiner-geissler-zum-50jaehrigen-abitursjubilaeum-im-kolleg-st-blasien-juni-1999/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heiner Geißler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Dec 2023 13:06:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1949]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[theater]]></category>
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					<description><![CDATA[Als der Abiturjahrgang 1949 sein Goldenes Abi-Jubiläum feierte, hielt Altkollegianer Heiner Geißler eine Ansprache, in der er persönliche Einblicke in seine prägende Zeit am Kolleg zwischen 1946 und 1949 gewährt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em><strong>Heiner Geißler zum 50jährigen Abitursjubiläum im Kolleg St. Blasien, Juni 1999</strong></em></p>
</blockquote>



<p>Zwischen der Tausend-Jahr-Feier des Klosters St. Blasien und &#8211; sagen wir mal &#8211; der Gründung der Narrenzunft „Der Gaudi-Hans“ gab es noch ein weiteres bedeutendes Ereignis, nämlich die Matura des Abiturjahrganges 1949 im Kolleg St. Blasien!</p>



<p>50 Jahre später, nämlich am 19. Juni 1999, treffen sich diese Abiturienten wieder in St. Blasien. Einer von ihnen war ich &#8211; wir hatten damals das landesweit beste Zentralabitur von ganz Südbaden gemacht: Die Kollegsleitung war mächtig stolz auf uns, vor allem Pater Rektor Otto Faller SJ, der aber seine Freude angemessen zu verbergen wusste. Er war nur ein bisschen freundlicher als sonst zu uns. Das Kolleg hatte einen guten Ruf: Das hing auch damit zusammen, dass eine ganze Reihe von hochkarätigen Lehrern, Studienräten, Oberstudiendirektoren, die der Krieg aus der Bahn geworfen hatte oder im Luftkurort St. Blasien Heilung von ihren Kriegsleiden suchten, aber exzellente Lehrer geblieben waren, von den Jesuiten für den Schuldienst engagiert wurden.</p>



<p><strong>Eine schulische Elite versammelte sich am Kolleg.</strong></p>



<p>Und so kam es, dass im Kolleg damals eine gewisse schulische Elite versammelt war, die sich durch hohe fachliche Qualität auszeichnete. Einer der berühmtesten unter ihnen war der Oberstudiendirektor Kill, der uns Mathematik beibrachte und sogar imstande war, mich zu einem Fan der Mathematik zu machen. Es existierte auch ein Chemieprofessor Benl, der uns das periodische System lehrte. Aber die Qualität der Schule wurde vor allem von den Jesuiten begründet, an ihrer Spitze Pater Faller, der lange Zeit Berater von Papst Pius XII. gewesen war und der jetzt mit durchgedrücktem Rückgrat durch die Gänge des Kollegs schwebte und sich uns Schülern als eine imposante Lehrergestalt darbot. Charakteristisch war der Schwung, mit dem er alle fünf Minuten mit dem Mittelfinger seine Brille, die sich nach vorn auf die Nase verlagert hatte, wieder in die richtige Lage befördert hatte…Er war, wie ich fand, ein exzellenter Pädagoge und großartiger Latein- und Griechischlehrer. Er war jedoch eine absolute Autorität, war streng, aber gerecht, freundlich und dennoch unnahbar.</p>



<p>Pater Wiedemann lehrte Deutsch und Geschichte, wobei er mangels gedruckter Literatur einen eigenen 400 Seiten dicken Abriss der neueren Geschichte fabrizierte, der heute noch in meinem Besitz und außerdem lesenswert ist. Pater Heitlinger lehrte Griechisch, Pater Adamek Latein und Dr. Lotz, der Bruder des Philosophieprofessors Johann Baptist Lotz SJ, gab den Sportunterricht und lehrte moderne Fremdsprachen. Genaralpräfekt war Pater Frank SJ, die Präfekten der Abteilungen des Jahrgangs 1949 waren Pater Kranz und Pater Nitzsche; ebenso P. Laszlo Ballay SJ, ein junger Ungar, dessen durch mangelnde Deutschkenntnisse begründeter Autoritätsschwund durch seine großartige Liebenswürdigkeit und Freundlichkeit ausgeglichen wurde. Professor Fritz Kölble begann den Kollegschor aufzubauen, der Ende der 40er, Anfang der 50er weit über St. Blasien hinaus künstlerische Anerkennung erfuhr. Die Blaskapelle des Kollegs unter ihrem Dirigenten Schuster wurde zum Liebling aller Schüler und erfreute sich ungeheurer Popularität (einer der Bläser war frühzeitig Addi von Kerssenbrock, heute P. Kerssenbrock SJ in der Bronx von New York).</p>



<p>Wenn man liest, dass ein Schwerkriegsverletzter, nämlich der edle Reginbert von Seldendüren, ein Soldat, der in den Diensten Kaiser Heinrichs und Otto des Großen stand, nach seiner Genesung sein Vermögen den Benediktiner-Mönchen im Albtal vermachte und dadurch die ökonomische Basis für die Gründung des Klosters gelegt hatte, wird man daran erinnert, dass nach dem 2. Weltkrieg auch eine große Anzahl von ehemaligen Soldaten, die durch den Krieg gehindert worden waren, ihr Abitur zu machen, in St. Blasien dies nachgeholt hat.</p>



<p><strong>Mädchen am Kolleg &#8211; erwünschte, aber unerfüllte Vorstellung</strong></p>



<p>Unter den Neubürgern der Stadt war auch eine Reihe von Künstlern, die mit dem Kolleg zusammenarbeiteten und Musikunterricht gaben. In den ersten Jahren kam es oft zu hervorragenden Musikveranstaltungen, vor allem zu Kammermusikabenden, die von weltbekannten Künstlern wie Heinrich Schulnus gestaltet wurden.</p>



<p>Am 03.April 1946 war das Kolleg wiedereröffnet worden, und wenige Wochen danach begann der Unterricht mit 196 internen Schülern. Die damals 15- und 16jährigen, die in die Schule kamen, stellten dann den Abiturjahrgang des Jahres 1949. Im Jahre 1981 hatte das Kolleg 600 Schüler, heute etwa 800, davon 500 Externe. 1965 wurde das erste Mädchen in die Schule aufgenommen, 1971 waren es bereits 170, und seit dem Sommer 1989 gibt es sogar außer dem Internat für Jungen auch ein Internat für Mädchen, das in der völlig umgebauten alten Klostermühle eingerichtet wurde.</p>



<p>Für die Altblasier, die 1949 das Abitur machten, war dies damals eine zwar insgeheim erwünschte, aber noch unerfüllbare Vorstellung. Dabei gab es schon damals den Birklehof bei Hinterzarten, eine Dependance der Internatsschule von Salem, in der die Koedukation von Jungen und Mädchen bereits selbstverständlich war. Später entstand eine Partnerschaft zwischen dem Kolleg St. Blasien und der Mädchen-Schule und Internat Kloster Wald bei Sigmaringen, was zu regelmäßigen Begegnungen der jeweiligen Schülerinnen und Schüler der Kollegien führte.</p>



<p>In den Genuss dieser emanzipatorischen Entwicklung sind jedoch die Abiturienten des Jahrgangs 1949 nie gekommen. Irgendwo hatte aber die damalige Kollegsleitung, vor allem der Genaralpräfekt P. Frank gespürt, dass es ganz ohne Mädchen auch nicht geht, und so kam man auf die kühne Idee, einen Tanzkurs zu organisieren, der aber aus naheliegenden Gründen nicht in St. Blasien abgehalten werden sollte. Man kam schließlich auf die Idee, sogar einen Tanzkurs mit den Schülerinnen des Gymnasiums und Internats der Ursulinen in Freiburg durchzuführen. Zu diesem Zweck wurden die Leute aus der Oberabteilung eines Nachmittags auf den kollegseigenen Lastwagen verfrachtet und nach Freiburg hinuntergefahren. Die Veranstaltung wurde jedoch nach zwei „Begegnungen“ beendet, weil die Kollegianer sich offenbar derartig grobschlächtig aufgeführt hatten, dass die Mädchen sich weigerten, weiter an den Kursen teilzunehmen. Damit war dann das Experiment für die damaligen Schuljahrsabgänge vorerst erledigt.</p>



<p>Natürlich konnte der Drang nach dem weiblichen Geschlecht auch von den Jesuiten nicht unterdrückt werden. Die Natur bahnte sich mit Gewalt ihren Weg, das heißt, es gab bisweilen nächtliche Ausflüge in ein berühmtes Restaurant in Häusern, den „Albtalblick“, oder ins „Café EIl“ von St. Blasien, wo für manchen Kollegianer die ersten zarten Bande geknüpft wurden, was aber in einzelnen Fällen, nachdem es ruchbar wurde, zum Rausschmiss aus dem Kolleg führte.</p>



<p><strong>Bei Goethes Faust entwickelte sich eine fast tragische Dramatik</strong></p>



<p>Eine besondere Dramatik entwickelte sich anläßlich des Versuches der Abiturklasse 1949, unter der Regie des schon erwähnten und berühmten Pater Wiedemann, Goethes Faust 1. Teil zum Goethejahr von vor 50 Jahren aufzuführen. Während ich selber, der den Wagner als das Faktotum aus der ersten Szene des ersten Aktes spielen sollte, wegen schauspielerischer Unfähigkeit zum &#8218;zweiten Beleuchter&#8216; degradiert wurde, gab es in der Klasse herausragende Interpreten des Faust und des Mephisto. Die jesuitische Theaterintendanz machte jedoch den entscheidenden Fehler, anstatt das Gretchen aus jüngeren Jahrgängen des Kollegs zu rekrutieren, ein leibhaftiges Mädchen, eine schöne Bekannte unseres Faustdarstellers, als Schauspielerin zu engagieren. Was schließlich zu Liebes- und Eifersuchtsdramen mehrerer Hauptdarsteller führte und schließlich mit einem Selbstmordversuch im eiskalten Albfluss in einer Februarnacht des Jahres 1949 endete. Die weitere Theaterarbeit wurde daraufhin von der höchsten Kollegsleitung gestoppt und die beteiligten Darsteller gezwungen, sich wieder auf das Abitur im Sommer 1949 vorzubereiten.</p>



<p><strong>Per Lastwagen mit Holzvergaser vom Schluchsee nach St. Blasien</strong></p>



<p>Die Kollegsjahre von 1946 bis 1949 erinnerten zwar nicht gerade an den Wilden Westen, hatten aber doch einen Hauch von Pionierzeit aufzuweisen. Das begann schon mit der Anfahrt. Man fuhr mit der Eisenbahn nach Schluchsee, wobei zu Schulbeginn und Schulende jeweils ein Kurswagen ab Donaueschingen beziehungsweise Freiburg an den Zug angehängt wurde, in den die Kollegianer von ihren Wohnorten aus bequem zusteigen konnten. Diesen Komfort verdankten wir dem Umstand, dass der Bruder von P. Heitlinger der Bahnhofsvorstand in Donaueschingen war und von jenem zu dieser Vergünstigung bewogen werden konnte.</p>



<p>Mit der Eisenbahn konnte man also, wie gesagt, nur bis Schluchsee fahren. Von dort aus wurde man vom Kolleg mit einem Lastwagen abgeholt, und als ich zum ersten Mal 1946 dort ankam, war ich tief beeindruckt. Der Lastwagenmotor wurde von einem Holzgaskocher betrieben &#8211; ein Ungetüm auf der Ladefläche hinten schluckte zentnerweise kleine Holzstückchen, die nach einem unerfindlichen Verfahren in Gas verwandelt und einem Verbrennungsmotor zugeführt wurden, der heute mit Sicherheit schon auf zwei Kilometer Abstand vom TÜV aus dem Verkehr gezogen werden würde. Aber das Auto schaffte alle Steigungen und von Häusern an ging es ohnehin nur noch bergab ins Albtal hinunter. Damals sah ich in der Abendsonne zum ersten Mal die Kuppel des Domes von St. Blasien. Die vergoldete Kugel auf der &#8218;Spitze&#8216; sieht von unten wie ein kleiner Ball aus, sie ist jedoch so geräumig, dass darin, wie es in der ersten Baubeschreibung heißt, „ein Schuster mit seinem Lehrling darin arbeiten kann“. Natürlich sind einige wenige von uns während der Kollegszeit verbotenerweise in diese Kugel aufgestiegen, wobei das Hauptproblem darin bestand, beim Erklettern der die Kuppel tragenden, gebogenen inneren Holzgerüste nicht danebenzutreten, weil man dann durch den Stuck hindurchgestürzt und rund 60 m tief vor dem Hochaltar gelandet wäre…</p>



<p>In St. Blasien haben auch einige von uns das Skifahren gelernt. Wir fuhren damals noch mit Holzskiern und der Verschleiß war entsprechend, die Technik miserabel. Aber schon damals ging es mit Rasanz das &#8218;Fahler Loch&#8216; hinunter und auf den Feldberg wieder hinauf, ohne Steighilfe, und nach St. Blasien zurück &#8211; alles an einem Tag, denn meistens war es bei den Skiausflügen nicht erlaubt, im Caritashaus auf dem Feldberg zu übernachten, obwohl die Schwestern gern für die Kollegianer aus St. Blasien die Tore ihres Caritasheimes weit aufzumachen bereit waren. Erkältungskrankheiten im Winter wurden damals dadurch auskuriert, dass man an einem Tag auf den Feldberg rannte, dadurch eine Schwitzkur absolvierte und am Abend gesund wieder im Kolleg ankam.</p>



<p><strong>Lebensmittel-LKW aus dem Vatikan</strong></p>



<p>Die Jahrgänge 1946 bis 1949 erlebten auch insofern Pionierzeiten, als an den Kollegianern ausprobiert wurde, was für den Menschen gerade noch essbar ist. In den ersten zwei Jahren, 1946 und 1947, hatten wir ständig Hunger, und das Hauptproblem der Kollegsleitung bestand darin, für rund 200 Jugendliche und Heranwachsende das nötige Essen zu beschaffen. In ihrer Not verfiel sie auf die Idee, uns tagelang eine Kartoffelfrucht namens Topinambur vorzusetzen, deren Verzehr wegen ihres ekelhaften Geschmacks bei vielen zu Übelkeit, Erbrechen und Schlimmerem führte. Seit dieser Zeit wird sie nur noch zum Schnapsbrennen und zur Schweinemast verwendet. Ausgleich gab es dadurch, dass es einmal in der Woche, nämlich am Samstag, unbeschränkt Eintopf zu essen gab, in der Regel Erbsen- oder Linseneintopf. Die Leute schlugen sich die Bäuche voll, dass sie sich vom Esssaal nur noch zu ebener Erde in den Patresgarten schleppen konnten und dort zunächst zwecks Verdauung zwei Stunden liegen blieben.</p>



<p>Eine kulinarische Abwechslung gab es durch die sogenannten &#8218;Papstwecken&#8216;. Der Direktor des Kollegs, P. Otto Faller SJ, war während des Krieges engster Berater von Pius XII. in Rom gewesen, so dass dieser deutschfreundliche Papst regelmäßig Lebensmittel per Lastwagen mit Vatikan-Kennzeichen von Rom nach St. Blasien schickte. So gab es u.a. sonntagabends immer für jeden zwei dieser Papstwecken mit Apfelkompott. Erst 1948/49 wurde die Kollegsverpflegung dann besser.</p>



<p><strong>Die Ziegelfeld-Affaire: ‚Bärenstarke Roßknechte‘</strong></p>



<p>Das Kolleg ging damals auf Nummer sicher und legte einen eigenen riesigen Kartoffelacker auf dem sog. Ziegelfeld an, der, als die Feldfrüchte reiften, im Herbst nachts von Kollegianern bewacht werden sollte. Diese Wachen wurden im Herbst 1947 eines nachts von angeblichen &#8218;Roßknechten&#8216; aus Ibach überfallen und windelweich gehauen. Die Fahndungen verliefen jedoch ergebnislos, bis eines morgens in einer Schlucht zusammengefaltete Seiten mit Griechisch-Vokabeln gefunden wurden &#8211; offenbar von einem der Roßknechte als Huteinlage verwendet worden. Durch akribische Schriftvergleiche des Griechischlehrers wurde der Inhaber des Schriftstücks identifiziert und die vier &#8218;Roßknechte&#8216; wurden als Oberstufen-Kollegianer enttarnt.</p>



<p><strong>Erste Begegnung mit der Katholischen Soziallehre</strong></p>



<p>Ich will es bei diesen persönlichen Erinnerungen belassen. Es ist natürlich noch wesentlich mehr passiert. Nicht jeder war als Kollegianer gleichermaßen glücklich, aber die allermeisten haben ihre alte Schule in bester Erinnerung und ihre innere Beziehung nie abgebrochen. Ich selber war vom Kolleg und vor allem von den Erziehern und Lehrern, den Jesuitenpatres, begeistert. Wir bekamen eine sehr gute schulische Ausbildung, und die persönlich-charakterliche Erziehung im Internat hat sich für die allermeisten für ihren späteren Beruf und Lebensweg positiv ausgewirkt. In St. Blasien erfuhr ich zum ersten Mal Näheres über die katholische Soziallehre, was mein späteres Leben entscheidend beeinflussen sollte. Wir lernten hier auch die großen Philosophen des Ordens, von Nell-Breuning, Hirschmann, Lotz, um nur einige zu nennen, aus nächster Nähe kennen… Ich bin daher meiner alten Schule dankbar, dass sie mich auf mein späteres Leben gut vorbereitet hat. Sie hat meinen Horizont, wie es sich für Jesuiten gehört, erweitert, internationale Perspektiven aufgezeigt und soziale Verantwortung eingeübt.</p>



<p>Aus dem Kolleg kamen keine verklemmten Spießer, sondern gedanklich weltoffene junge Menschen, die sich allerdings auf die Freiheit des Studentenlebens freuten, die sie im Kolleg (noch) nicht bekommen konnten. Heute ist die Erziehung am Kolleg lockerer und das hat sicher auch seine Vorteile. Ich persönlich habe sehr gute Erinnerungen an diese Zeit, an die Menschen, die mich erzogen und gebildet haben. Ich habe, nicht nur unter meinen Klassenkameraden, viele Freunde gewonnen, wofür ich ebenfalls dankbar bin, und möchte die Jesuiten ermuntern, das Kolleg St. Blasien nie aufzugeben. In der Bildungslandschaft des Südwestens Deutschlands würde sonst eine großartige Bildungseinrichtung fehlen, die nur schwer durch eine andere Schule ersetzt werden könnte.<br></p>



<p><em>(Foto: Altkollegianer&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.wolfgangstahl.com" target="_blank">Wolfgang Stahl</a>)</em></p>



<p><em>Der Originaltext, zuerst veröffentlicht im „<a href="https://www.stellaner.de">Stellaner</a> Informationsdienst“ 07/1999, wurde der Rechtschreibreform gemäß aktualisiert, einige Schreibweisen jedoch belassen.</em></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Das können Sie morgen in der Zeitung nachlesen, wenn ich mich traue”.&#160;</title>
		<link>https://kollegsgeschichten.de/1987/das-koennen-sie-morgen-in-der-zeitung-nachlesen-wenn-ich-mich-traue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Arend Küster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2023 20:19:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1987]]></category>
		<category><![CDATA[Adalbert Kemna]]></category>
		<category><![CDATA[extern]]></category>
		<category><![CDATA[Pater Leu]]></category>
		<category><![CDATA[prägung]]></category>
		<category><![CDATA[studiobühne]]></category>
		<category><![CDATA[theater]]></category>
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					<description><![CDATA[Pater Leu, Patrick Süskind und ein Kontrabass  - oder: Die Geschichte einer Transformation
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Pater Leu, Patrick Süskind und ein Kontrabass&nbsp; &#8211; oder: Die Geschichte einer Transformation</strong></p>



<p>Als ich im Juni 1985 als externer Schüler nach St. Blasien kam, war mir indirekt die Chance schon klar, die sich mir geboten hat. Als jüngster von fünf Kindern war ich zuvor in Stuttgart auf die gleiche Schule wie meine Geschwister gegangen, die bis zu 12 Jahre älter waren als ich. Wir hatten dort also einen gewissen notorischen Bekanntheitsgrad erlangt, auch da meine Mutter seinerzeit die Vorsitzende des Elternbeirats war. Ich wurde also ständig am Verhalten oder den Ergebnissen meiner älteren Geschwister gemessen. Was zunächst von mir mit erstaunlicher Arroganz aufgegriffen wurde und sich schnell in den ersten Konflikten (wie der ersten sechs und einem ausgeschlagenen und seither fehlenden Schneidezahn) widerspiegelte, wurde ein allgemeiner schulischer Alptraum &#8211; bis sich die Chance auf einen Neuanfang am Kolleg bot.</p>



<p>So kam ich als einigermaßen verschüchterter Elftklässler nach St. Blasien und in diesem Zustand traf ich auf eine herausragende Gruppe von Mitschülern &#8211; und Pater Leu. Wir waren theaterverrückt, und Pater Leu hatte jeden Pfennig in die Bühnen des Kollegs gesteckt, den er durch Buchbesprechungen und andere Nebeneinkünfte, die ein Jesuitenpater so haben darf, verdiente. Eines Tages präsentierte er uns stolz seine neueste Errungenschaft: die Studiobühne. Intim, direkt und mit einer vollständigen Beleuchtungsanlage ausgestattet, samt Mischpult. Der perfekte Ort für Experimente. Wir führten damals zur Einweihung Priestleys Drama “Ein Inspektor kommt” auf.</p>



<p>Nachdem ich vorher immerhin beim Pfingsttheater einen Grossbauern in Brechts Kaukasischen Kreidekreis erfolgreich mit etwa einem Satz hinbekommen hatte, spielte ich nun einen Verlobten, der sogar auch mal etwas mehr sagen durfte. Das Problem nämlich war, dass ich stotterte. Und es war eine ungeheure Überwindung, etwas zu sagen, weil die Angst, dass ich hängenbleiben würde, immer mitsprach.</p>



<p>P. Leu allerdings war in vieler Hinsicht ungewöhnlich. Mit seinem leicht ironischen Lächeln hatte er uns eigentlich ganz gut im Griff und man könnte ein Buch über seine Eigenheiten füllen, mit denen er uns lehrte und führte. Das überlasse ich aber lieber denen, die das Glück hatten, mehr Zeit mit ihm verbringen zu dürfen &#8211; ich hatte ja nur zwei Jahre das Vergnügen und war ausserdem Externer. Dennoch hat Pater Leu meinem Leben einen entscheidenden Impuls gegeben, für den ich ihm ein Leben lang dankbar bin.</p>



<p>Es muss irgendwann während der Proben zum Inspektor gewesen sein, als ich in einem Nebensatz leichtsinnig fallen ließ, dass die Studiobühne doch ein toller Ort wäre, den Kontrabass von Patrick Süskind aufzuführen. Nikolaus Paryla hatte damit in München einen Riesenerfolg und ich dachte, ein Einmannstück passe auf eine solche Bühne. P. Leu hat sich natürlich eine solche Leichtsinnigkeit gemerkt und teilte mir ein paar Tage später mit: “Arend, im Herbst machst du dann hier den Kontrabass”.&nbsp;</p>



<p>Oha.</p>



<p>Mir rutschte mein Herz in die Hosentasche. Wie sollte das gehen? Ich stottere doch. Meine Mitschüler nannten mich gerne A-A-Arend, weil manchmal schon meine Name zu viel war &#8211; man sollte die Brutalität von Mitschülern nie unterschätzen, aber auch nicht immer übelnehmen. Wie sollte ich also mit dem Druck umgehen, vor immerhin 60 Besuchern die Geschichte des Kontrabassisten am letzten Pult zu spielen? Einen, der sich gnadenlos in eine der Rheintöchter („Sarah!!!“) verliebt hat und sich in seiner schallisolierten Wohnung für einen Abend in der Oper, wo ihn niemand sieht und wahrnimmt, unter Carlo Maria Giulini (natürlich, ein Italiener) bereit macht? Auf der Studiobühne würde mich allerdings jeder wahrnehmen. Gleichzeitig darf man als 18 jähriger ja auch nicht so einfach das Gesicht verlieren. Und eigentlich vertraute ich P. Leu ja auch. Wenn er meint, dass ich das kann, vielleicht kann ich es dann auch?&nbsp;</p>



<p>Adalbert Kemna kam dazu und gab mir den nötigen Sprachschliff und Rhetorikunterricht. Auch hier fand eine Weichenstellung zu meiner (beruflichen) Zukunft statt: Ich verdanke es ihm, dass ich seither über Bücher reden kann, die ich nur teilweise (oder auch gar nicht) gelesen habe &#8211; ein “Essential Lifeskill” für einen Verlagsmitarbeiter. Aber auch das wäre wirklich wieder eine andere Geschichte.</p>



<p>Statt auf mein Abitur zu lernen, verbrachte ich also einen ganzen Sommer damit, den Text des Kontrabasses zu lernen. Später sah ich einmal die Paryla Version in München und stellte fest, dass P. Leu beim Textstreichen relativ milde war. Wir brauchten damals etwa 90 Minuten, mit Pause also zwei Stunden. Der Profi war nach einer Stunde durch. Leu hatte allerdings gerade die Szenen gnadenlos zusammengestrichen, in denen der namenlose Kontrabassist sein Instrument zu sehr als Ersatzobjekt seiner angebeteten Sarah sublimierte. Ich aber dachte, dass ich diese Streichungen doch später beim Spielen wieder ausgleichen könne, schliesslich konnte er da dann nicht eingreifen. Als Schauspieler und einziger Darsteller hat man schließlich schon einen gewissen Gestaltungsspielraum.</p>



<p>Der Leu lieh mir auch ein Tonbandgerät, mit dem ich Musikclips oder auch den ohrenbetäubenden Krach der Müllabfuhr einspielen konnte. Ich nahm einen Kontrabass mit nach Hause, um dort in meinem Zimmer die Handhabung mit dem Kontrabass einzuüben, damit die Bewegungen mit dem Instrument möglichst natürlich und einigermaßen professionell wirkten. Mittlerweile hatte ich einen Führerschein und die von Herrn Kemna erlernten rhetorischen Kniffe fanden ihre erste sehr praktische Anwendung darin, meine Mutter erfolgreich zu überzeugen, mir das Auto öfter zu überlassen, um zu den Kontrabass-Proben ins Kolleg fahren zu können. So war ich in dieser Zeit, quantitativ gesehen, fast eher „intern“, abgesehen davon, dass ich nicht im Partykeller war oder im Bett zu Hause schlafen konnte. &nbsp;</p>



<p>Aber das Stottern! Leu nahm sich die Zeit, und studierte Nachmittag für Nachmittag den Kontrabass mit mir ein. Seine Zeit, Geduld und Passion, die er in das Projekt investierte, ist im Nachhinein weiterhin schwer in Worte zu fassen.</p>



<p>Ich lernte vom Leu, dass es hilft, zu wissen, was man sagen möchte, und las den Text von einem imaginären Buch im Kopf ab und änderte ihn nicht kurzfristig. Ich lernte, mich auf den Punkt zu konzentrieren und die Umgebung in dem Moment auszublenden, um mich auf das Gegenüber zu konzentrieren. Ich lernte jeden Zentimeter der Bühne kennen und hatte eine Karte mit den Punkten vor Augen, an denen ich einen bestimmten Satz sagen würde.</p>



<p>Auf dem Tisch der Junggesellenwohnung stand ein von mir gemaltes Schild: “Ich kaue gründlich, ich trinke massvoll”. Das war der Code für mich, langsam zu sprechen. Heute noch sage ich mir das vor jedem Vortrag oder einer Präsentation. Das mit dem Trinken war so eine Sache. Der Kontrabassist trank nämlich relativ gerne und relativ viel Bier. Dafür gab es einen echt bayerischen Bierkrug, der für mich allerdings immer nur mit einem Liter „hohes C“ gefüllt war, denn der Kopf musste klar bleiben, um die grammatikalischen Brüche des Textes aufrecht zu halten. Je mehr mein Alter Ego sich also in Rage redete, umso mehr brach die Grammatik auseinander; Sätze erstreckten sich über mehrere Seiten, hatten jegliche Satzstruktur verloren.</p>



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<p>Und dann war da diese wunderbare Passage:</p>



<p><em>“Wissen Sie, was ich brauche?</em></p>



<p><em>Ich brauche eine Frau, die ich nicht kriege.</em></p>



<p><em>Ob so wenig wie ich </em>sie<em> kriege,</em></p>



<p><em>brauche ich auch wieder keine”</em>.</p>



<p>Diesen Satz musste ich also &#8211; ohne zu stottern oder zu lachen &#8211; bringen. Schwierig, in einem akut- bzw. postpubertären Kollegsambiente! Dramaturgisch inszeniert, konnte ich mich danach schnell umdrehen, und einen Schluck Bier &#8211; ehm &#8211; „hohes C“ &#8211; trinken.&nbsp;</p>



<p>Es geschahen jetzt mehrere kleine Wunder: Das erste war, dass ich im grössten Probenstress vollkommen unerwartet in meinem schlechtesten Fach (Altgriechisch) eine eins für eine Übersetzung landete. Bis zum heutigen Tag habe ich dafür keine Erklärung. Ohnehin hatte ich zum Lernen so wenig Zeit, dass ich die wenige Zeit, die ich hatte, optimal nutzen musste. Eine weitere Lehre, die mich ebenso in meinem professionellen Leben weiter begleitet: Immer dann, wenn ich besonders viel um die Ohren habe, kann ich am Besten arbeiten.</p>



<p>Das grössere Wunder war dann aber, dass ich an sechs Abenden den Kontrabass auf die Bühne brachte &#8211; ohne wesentlich zu stottern. Es ging also. Es machte richtig Spass und ich lernte, mit dem Druck umzugehen. Und auch meine Mitschüler waren überrascht. Ob ich mich als echter Kontrabassist getraut hätte, lauthals nach “Sarah!” zu rufen, in einem Saal, in dem es nach “frischgewaschenen Frauenrücken duftet”, bevor Herr Giulini mit wehenden Haaren erscheint? Keine Ahnung. Ich habe mich auf andere Weise getraut.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="682" height="1024" src="https://kollegsgeschichten.de/wp-content/uploads/2023/08/20230708_ArendG7x_17427-Enhanced-NR-682x1024.jpg" alt="" class="wp-image-635" srcset="https://kollegsgeschichten.de/wp-content/uploads/2023/08/20230708_ArendG7x_17427-Enhanced-NR-682x1024.jpg 682w, https://kollegsgeschichten.de/wp-content/uploads/2023/08/20230708_ArendG7x_17427-Enhanced-NR-200x300.jpg 200w, https://kollegsgeschichten.de/wp-content/uploads/2023/08/20230708_ArendG7x_17427-Enhanced-NR-768x1152.jpg 768w, https://kollegsgeschichten.de/wp-content/uploads/2023/08/20230708_ArendG7x_17427-Enhanced-NR-1024x1536.jpg 1024w, https://kollegsgeschichten.de/wp-content/uploads/2023/08/20230708_ArendG7x_17427-Enhanced-NR-1365x2048.jpg 1365w, https://kollegsgeschichten.de/wp-content/uploads/2023/08/20230708_ArendG7x_17427-Enhanced-NR-scaled.jpg 1706w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /></figure>



<p>Erst kürzlich sprach ich mit einer Wissenschaftlerin aus Yale, die den schönen Satz sagte: “I only take on projects, that make me nauseous at the beginning”. Der Kontrabass war das erste Projekt für mich, bei dem mir am Anfang schlecht wurde. Aber durch das Vertrauen, das auf mich gesetzt wurde, die schrittweise Vorbereitung und die intensive Arbeit daran, wurde es doch umgesetzt und verwirklicht. Pater Leu hat mich bleibend verändert.</p>



<p>Viele Jahre später weiss ich, dass ich am Kolleg immer noch mit dem Kontrabass und der damit verbundenen Transformation in Verbindung gebracht werde. Ich denke nahezu täglich an P. Leu und sein Vertrauen, und versuche, das jetzt auch an Kollegen weiterzugeben, indem ich Aufgaben entsprechend delegiere, und als Coach versuche, Vertrauen zu sich selber aufzubauen.</p>



<p>Das mit dem Stottern habe ich mittlerweile einigermassen im Griff, und ja, ich setze es manchmal als Stilmittel in Vorträgen ein. Herr Kemna wäre stolz.&nbsp;</p>



<p>Eines ist sicher: Ohne das Kolleg, den Kontrabass und P. Leu wäre mein Leben anders verlaufen.</p>
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